Fast gekotzt

Bedeutungsschwangerer Schmonzes in Reinform und das knapp 100 Minuten – „Maleficent – Die dunkle Fee“  hat mich wirklich würgen lassen.

Leider kann ich an dieser Stelle nur absoulut negatives schreiben, ist doch dieser „Frauenfilm“ zum Kotzen.

Alle weißen Männer sind ultraböse. Frauen können wehrhaft trotzen, obwohl von elfenhafter Zartheit.

Die Welt der Menschen/ Männer zeichnet sich durch Gier und Niedertracht aus. Bei den Bunten herrscht Harmonie. Gelegentlich bewirft man sich mit Schlamm, ansonsten erfreuen sich die famosen Freaks ihres Daseins.

Bei den Menschen gibt es einen König. Bei den Bunten vertraut man sich und braucht so eine Institution nicht. Doch, halt: Natürlich wird dann eine Führerin gewählt. Weil sie die stärkste und klügste ist, wird es natürlich die nette Maleficent.

Wir merken: König ist Autobahn, Führerin voll pc.

Was wirklich nervt: Knapp 80 Filmminuten von 97 passiert außer Gerede kaum etwas. Nur Angelina Jolie gefällt sich in ihrem magersüchtige-fleischfressende-Pflanzen-Look – schön geht anders. Andererseits waren die Transen früher auch schöner – ich sage nur: Wurst.

Was allerdings gut ist an diesem Film-Werk: Man könnte Fragen fragen. Wirklich. So z.B. die, ob es möglich ist, dass ein herzensguter Mensch wirklich zum abgrundtief Bösen werden kann. Oder die: Kann jemand, der in jungen Jahren zu einer fürwahr noblen Tat befähigt ist, in späteren Jahren das Schlechte in Person sein?

Wie auch immer: Wenn es Sie nach klischeebelastetem Leinwandgeschehen im Sinne von Gender gelüsten sollte, sind Sie in dieser US-Produktion immerhin genau richtig. Hat ja auch was.

Wir sehn uns im Kino!

Glück Auf!

von sspicy5 Veröffentlicht in Filme