Von düsteren Mächten wundersam geborgen

Ok, eigentlich heißt dieser Spruch anders. Aber: Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es manchmal genau so geht.

Beispiel? Hier ist es, dieses Mal aufbereitet in einem Film, der direkt dem Herz der schwarzen Romantik entsprungen zu sein scheint. Dabei ist etliches historisch verbürgt, was die Geschichte um so interessanter gestaltet.

Es geht um Vlad III. Drăculea, Beiname Tepes (Pfähler). Es geht um seinen beispiellosen Einsatz gegen die Eroberungstrategien des Osmanischen Reiches. Als Kind selber ein Opfer dieser Politik des türkischen Großreiches, wehrt er sich vehement gegen deren Rekrutierung ihrer Elite-Soldaten, den Janitscharen.

„…. das Aushebungsverfahren der Truppe dar. Seit 1438 wurden die Janitscharen durch die sog. Knabenlese (devşirme) rekrutiert. Daher setzte sich die Einheit aus Christenknaben zusammen, die aus den europäischen Gebieten des Reiches stammten. In früher Kindheit waren sie ihren Eltern weggenommen, türkisch erzogen und islamisiert worden. …“ http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_kri/Janitscharen_de.php

Einige der grauenvollen Details führt akribisch recherchiert „Dracula Untold“ vor. Sensiblen Seelen zur Erinnerung sei gesagt, dass es in früheren Zeiten deutlich drastischer zuging. Ein bisschen Auspeitschen, ein wenig Folter – und fertig ist der vom Christenkind Umgepolte zum Gotteskrieger geworden, der seine „eigenen Leute“ töten wird.

Soweit die harsche Seite des Horror(-Films). Die licht-romantische Seite zeigt eine Figur, die aus unabwendbarem Sachzwang heraus sich selbst aufgibt, um ein anderer zu werden.

Und ganz nebenbei – so der Film – einen „Brutalo“, der ein Gedicht über die Sehnsucht einer Seele rezitiert, die sich nach einer anderen verzehrt.

Und schon sind wir bei den Seelenpartnern:
„Seelen finden sich“
„Die andere Liebe“

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

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