Freßchen I

Vom wichtigsten Berater in allen Lebenslagen allein gelassen, genauer: versetzt, wahrscheinlicher: verlassen worden, nehme ich die Geschichte mit den Zombies und den Veganern eben allein in Angriff.

Und die geht so – und erklärt endlich, woher die Zombies eigentlich kommen:
Es wird gesagt, dass für die Gemüseconnaisseure (= Veganer) ein Mensch – Überraschung!!! – vegan ist. Dass da rotes Blut durch die Adern fließt, ist in ihrem Wertesystem irrelevant.

Kurz und knapp bedeutet es, dass wir bei der nächsten Hungersnot unglaublich aufpassen müssen. Überlebens-Regeln können wir dann aus dem Klassiker „Zombieland“ entleihen. Denn hungrige Veganer werden auf der Suche nach Freßchen ihre an Karotten geschärften Zähne vollkommen pc in unser ach so „veganes“ Fleisch hauen.

Satt zu futtern. Denn von „uns“ gibt es 7x 1000 Millionen.

Wohl bekomms!

Wir sehn uns im Kino!

Glück Auf!

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Mal ohne nackte Kerle

Abenteuerlustig wie gewohnt habe ich auch in diesem Jahr die weite Anreise auf mich genommen, um beim European Media Art Festival dabei sein zu können. Was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Wenn heute abend die Preise vergeben sind und das BEST of EMAf-Programm gelaufen ist, können sich die Synapsen für ein Jahr ausruhen.

Doch halt!

Dieses Jahr war es ein klein wenig anders. Neben all den Diskussionen um die unabänderliche Überwachungs-Situation, (früher, vor dem global village waren es die Nachbarn) gab es Überraschendes. Da war dieses – ich sage mal – nette Projekt „BYOB – Bring Your Own Beamer“. Beim Start noch im Cafe Spitzboden in der Lagerhalle untergebracht, zog es die Aktiven angesichts des wohlig-molligen Klimas alsbald hinaus an die Luft. Schnell war die Kunsthalle Dominikanerkirche als Projektionsfläche ausgemacht. Wie schön. Dass dann aus umliegenden Häusern die Nachbarschaft aus ihren in 3. Etage gelegenen Wohnungen mitmachte, brachte einen zusätzlichen Reiz: Höhere Projektionen hat man in Osnabrück wohl kaum gesehen. (Foto: Fassadenprojektion Schloss Moers)

Es kam noch besser! Weil: Anders!

Am Samstag fand dann im Haus der Jugend die Festival-Performance zur attraktivsten Zeit statt. Tja, was gab es da in früheren Jahren schon zu sehen: Nackte Männer, die sich lange Nadeln in was auch immer für entlegene Körperteile gesteckt hatten und … ah, ich vergesse das mal lieber.

Diesjährig wurde es kontemplativ. Very nice. Wirklich. Mit „The Diamond Road Show“ hatten die Festival-Macher ein echtes Sahnestückchen gebucht. Und das allerbeste: Die an Flicker und Flacker und schnell-was-checken-gewöhnten Zuschauer im übervoll besetzten Saal blieben entspannt sitzen, hörten zu, sahen zu, klatschten begeistert, blieben bis nach dem Schluss, um sich die experimentelle Trickfilmästhetik produzierende Bildmaschine anzusehen.

Perfekt!

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Frohe Ostern …

… will sich angesichts dieses Himmels-Bildes nicht so recht einstellen.

So ein Himmel soll „normal“ sein?

Wirklich Verschwörungstheorie, das mit den Chemtrails? Dabei dachte ich immer, Verschwörungen sind ein Verbrechen.

Nun denn, das Geo-Engineering geht halt weiter. Dann mal fröhliches Atmen!

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Blut, Schuld, Sühne

Da hat mein Arnold aber mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Das Schuld- und Sühne-Drama „Sabotage“, nicht zu verwechseln mit Alfred Hitchcocks gleichnamigem Film, hat völlig zu Recht die FSK 18 Jahre bekommen.

Um den Spaß an der Spannung aber aufrecht zu halten, hier nur wenige Worte zum Geschehen: Eine Undercover ermittelnde Elite-Einheit gerät unwiderruflich und unaufhaltsam in einen Gewaltsog, der eine Xtra-Klasse im Kinogeschehen darstellt. So dürfen wir gebannt dem vermutlich vom krassen Realismus asiatischer, insbesondere koreanischer Werke inspirierten, leidvollen Leinwandgeschehen folgen.

Mit anderen Worten: Happy End war gestern!

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Was ist geschehen?

Was um alles in der Welt ist geschehen, dass aus dem Katzen-Krimi-Autor Akif Pirinçci ein politisches Schwergewicht wurde?

Manch einer wird die Klassifizierung „Schwergewicht“ ablehnen, doch für alle anderen – und die Ablehner auch – gilt:

„Deutschland von Sinnen“ kaufen, lesen, weiter erzählen.

Denn: Es ist, egal welche Position man selber bezieht, das interessanteste – und für manche wohl skandalöseste – Sachbuch, das in unserem Land seit geraumer Zeit verfasst und veröffentlicht wurde.

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!