Treffen ist Glückssache!

Irgendein Tag in Deutschland, irgendwo. Sie sind mit dem ÖPNV unterwegs, konkret: Im Zug. Egal, wie lang ihre Reise dauert, auf einmal verspüren Sie Druck auf das urologische System. (Das „große Geschäft“ haben Sie vermutlich zu Hause erledigt.) Also auf zum stillen Örtchen, dessen Besuch, ich möchte das unbedingt erwähnen, im ICE bei Tempo 250 kmh einfach grandios ist.

Nun denn, Sie öffnen die Tür besagter Stätte und als erstes gucken Sie die unbeschreiblichen Reste irgendeiner Verdauung an, die Ihr Vorgänger hinterlassen hat. Was morgens um 7:00 Uhr oder 8:00 Uhr oder überhaupt um welche Uhrzeit auch immer geradezu grotesk (Euphemismus-Alarm!) anmutet.

Also tun, was zu tun ist. Und raus (Hände waschen!)!

So weit, so ungut. Aber inzwischen „häufen“ sich diese Ereignisse und allmählich drängt sich die Frage auf: Was ist los? Haben die Entsorgungs-Ausgänge mancher Fahrgäste sich dergestalt verlagert, dass es unmöglich ist, die riesige Öffnung zu treffen? Sind alle nur noch besoffen/ bekifft oder was auch immer? Handelt es sich um Vertreter irgendeiner Sekte, denen es untersagt ist, sich anders zu verhalten als ihr nachstrebenswerter Gründer es seinerzeit irgendwann mal tat?

Ich schlage Video-Überwachung der rollenden Klos vor. Wer saut, dem bleibt der Austritt solange verwehrt, bis er Ordnung geschaffen hat. Das hätte was, gelle.

Wir sehn uns im (noch) von Exkrementen freien Kino!
Glück Auf!

 

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