Alles Wurst, oder was?

Das flüsternde Rauschen des Sommerwindes in den Bäumen, das Schnurren einer Katze, das Atmen eines Kindes – Geräusche, die das Leben erst so richtig lebenswert machen. Da holt die Seele Luft und das zermalmte Herz findet zu seiner Ur-Form zurück.

Da kann sich mensch dann sogar an einer Klischee-Darbietung der Xtra-Klasse erfreuen. Sie als Fernseh-Konsument kennten den Clip natürlich, mir als Kino-Gängerin ist er erst seit kurzem geläufig: Der Lufthansa-Spot „Diese Deutschen“.

Ist der denn wirklich von der pc-.Gesinnungsadministration abgenommen worden?

Wie wäre es denn, solche Klischees in einem anderen Umfeld einzusetzen. Wäre das ok?

Beispiel: Hotelbuchung, 2 Zimmer für 2 Menschen, Rechnung entsprechend abgebucht. Beim Einchecken wird 1 Zimmer zur Verfügung gestellt. Anmerkungen, dass doch 2 Zimmer bestellt wurden, müssen mit Nachdruck wiederholt werden. Dann ein zögerliches „Ach jaaaaaa?????“. Dann der Griff auf den Schreibtisch – und siehe da: Es liegen längst zwei ausgedruckte Buchungsbestätigungen und Rechnungsdurchschriften vor.

Welches Nationen-Klischee greift denn hier wohl? Ein Tipp: Das Frühstücks-Buffett enthielt Null Stück Grunzfleisch. Was für eine Vorlage für ein Klischee. Oder sind diese „Schablonen“ nur duldbar, wenn es um etwas vermeintlich positives, da vermarktbares geht?

Wir sehn uns im Kino!

Glück Auf!

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