Absurd, geradezu grotesk

„Am deutschen Wesen….“

…. na, wie geht der anstößig-elende Spruch weiter?
Richtig!

„…. soll die Welt genesen.“

Das scheint inzwischen Maxime zu sein. Sehen wir uns einen Ausschnitt der Weltkarte an (s.o.) drängt sich dem Betrachter die Frage auf:

Wie um alles in der Welt soll ein Land, das kaum sichtbar ist (da sooo klein in Relation zu anderen – oder mit anderen Worten: Ja, wo ist es denn, das nette Deutschland?), mit seinen Energiesparmaßnahmen „die Welt retten“.

Ein hehres Ziel, fürwahr. Aber noch mal: Wie soll das gehen? Sind wir hier mal wieder komplett größenwahnsinnig? Und dann noch: Will bzw. soll die Welt denn überhaupt gerettet werden? (Ich sage nur Kali-Yuga .)

Fragen über Fragen.

Die letzten 16 Jahre hat sich die Erde mit „Erwärmung“ ziemlich vornehm zurück gehalten, das frigide Miststück. Ich für meinen Teil will jedenfalls unbedingt raus aus den Ausläufern der letzten Eiszeit. – Wieso sich nur alle so an deren Kälte klammern? – Unter den wegtauenden Gletschern der Alpen kann man noch die Überbleibsel von „Matten“ sehen, d.h. da ist einst Gras gewachsen.

Und – die Frage aller Fragen – wie hätte Hannibal http://de.wikipedia.org/wiki/Hannibal seine 37 Kriegs-Elefanten über die Alpen gen Rom bekommen können, wenn dort – wie heute – Schnee und Eis gelegen hätten? Soviel Proviant für die Dickhäuter hätte er unmöglich mitnehmen können. Ganz zu schweigen von der Rutschgefahr (schon mal Elefanten-Füße aufmerksam betrachtet?).

Wir sehn uns im Kino!

Glück Auf!

Putinista? WC – Wohl kaum, …

…. aber: Was ist los in Deutschland? Warum werde ich permanent mit Problemen in der Ukraine konfrontiert? Das ist doch nun wirklich bannig weit weg und überhaupt: Wer genau soll denn nun in den „Krieg“ ziehen?

Die veganen Conchita-Wurst-Fans? Zauselige Grüne? Gendergerecht zurechtgebügelte Weib-Männlein? Oder wer?

Wehrhafte? Hierzulande? Wo der Verlust des Handys zum Nervenzusammenbruch führt?

Es ist so unglaublich lachhaft. Oder soll Deutschland einfach nur zahlen? Das managen machen andere? Die Schuld hat dann aber – wer?

Egal. Wir machen es zwar kaum Mickey Rourke (s. o.; ok, „schön“ geht anders) nach, sind aber der Meinung: Schluss mit Kindergarten. Ab an einen Tisch und reden und verhandeln. Im übrigen will ich auch ohne genetisch verändertes Futter durch den Alltag kommen. Wenn also der Wladimir solcherart Einfuhr in „seinem“ Land verhindern will (muss man nicht gut finden, kann man aber) – warum sollte ich dagegen sein?

Noch mal „aber“: Egal was kommt, eins ist gewiss: Alles was zu diesem Themenkreis geschrieben wird (im Internet!) ist für immer und alle Zeiten gespeichert und auf irgendwelchen Servern oder Festplatten etc archiviert. Niemand kann hinterher sagen: Ich habe von nichts gewusst. Auch tröstlich, dass die Aufarbeitung so einfach werden wird. Einfach ein paar Klicks … und voilà: Gegen das Vergessen: Da sind sie, die Daten.

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Fast gekotzt

Bedeutungsschwangerer Schmonzes in Reinform und das knapp 100 Minuten – „Maleficent – Die dunkle Fee“  hat mich wirklich würgen lassen.

Leider kann ich an dieser Stelle nur absoulut negatives schreiben, ist doch dieser „Frauenfilm“ zum Kotzen.

Alle weißen Männer sind ultraböse. Frauen können wehrhaft trotzen, obwohl von elfenhafter Zartheit.

Die Welt der Menschen/ Männer zeichnet sich durch Gier und Niedertracht aus. Bei den Bunten herrscht Harmonie. Gelegentlich bewirft man sich mit Schlamm, ansonsten erfreuen sich die famosen Freaks ihres Daseins.

Bei den Menschen gibt es einen König. Bei den Bunten vertraut man sich und braucht so eine Institution nicht. Doch, halt: Natürlich wird dann eine Führerin gewählt. Weil sie die stärkste und klügste ist, wird es natürlich die nette Maleficent.

Wir merken: König ist Autobahn, Führerin voll pc.

Was wirklich nervt: Knapp 80 Filmminuten von 97 passiert außer Gerede kaum etwas. Nur Angelina Jolie gefällt sich in ihrem magersüchtige-fleischfressende-Pflanzen-Look – schön geht anders. Andererseits waren die Transen früher auch schöner – ich sage nur: Wurst.

Was allerdings gut ist an diesem Film-Werk: Man könnte Fragen fragen. Wirklich. So z.B. die, ob es möglich ist, dass ein herzensguter Mensch wirklich zum abgrundtief Bösen werden kann. Oder die: Kann jemand, der in jungen Jahren zu einer fürwahr noblen Tat befähigt ist, in späteren Jahren das Schlechte in Person sein?

Wie auch immer: Wenn es Sie nach klischeebelastetem Leinwandgeschehen im Sinne von Gender gelüsten sollte, sind Sie in dieser US-Produktion immerhin genau richtig. Hat ja auch was.

Wir sehn uns im Kino!

Glück Auf!

von sspicy5 Veröffentlicht in Filme

Darf ich Deine Göttin sein?

Das ist die Frage aller Fragen.

Gestellt wird sie gerne von einem dieser felinen Wesen, die uns so ins Herz schnurren.

Soll man widerstehen? Diesen ruhigen, rabiaten, sanften, wilden, klugen, verspielten, Lärm hassenden, immer zu philosophischen Erörterungen bereiten Seidenpfoten?

Seien es Malteser, seien es Katzen aus der virtuellen Welt wie in „Das magische Haus“ – im Grunde hat jeder seine ganz für ihn gemachte, eigene Katze. Sollte sie einen gefunden haben, steht dem Himmel auf Erden nur noch wenig im Wege. Um so größer der Schmerz, wenn die Vertreibung aus dem Paradies – zwangsläufig – erfolgt.

Doch zurück zum „magischen Haus: Hier steht ein kleiner rotgestromter Kater im Mittelpunkt der Handlung. Verstoßen von seiner Familie findet er nach gefahrvollen Erlebnissen in der realen Welt ein Zuhause in ebenjenem Haus. Doch bis dahin sind noch einige Abenteuer zu überstehen. Bis auf die grauenvolle „ich bin Vegetarier“-Aussage (Katzen fleischlos/ vegan ernähren = VERBRECHEN!, da Fleischfresser = Carnivoren) ist dieser Film phantastisch. Vor allem die den Katzen eigene vielfältige Mimik und Gestik sowie ihre Stimmenvariationen ist hervorragend heraus gearbeitet. Ein echter Katzen-Versteher-Film.

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

von sspicy5 Veröffentlicht in Filme Verschlagwortet mit

Esst mehr …

… Spermidin!

Dann bleibt ihr jung und fit im Kopf. Nur gut, dass es mir doch wieder eingefallen ist (s. split-screen-blog.com zum Ananas-Verzehr – Mensch ist halt, was er isst!)

Okay. Aber: Wo finde ich diesen Wunderstoff? Mal nachdenken …. Spermi … na, was fällt Ihnen denn dazu so auf die Schnelle ein?

Es sei das Mittel der Wahl, heißt es, wenn alle sonstigen Anti-Aging-Mittelchen versagen. Homemade sozusagen. Wer das sagt?

Lesen Sie bitte selbst:

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Feuchte Vielfalt

Neulich kamen der Bartender meines Vertrauens und ich zu einem Gedankenaustausch, der jenseits von köstlichen Cocktails und besonderen Alkoholika lag. (Oder kannten Sie bisher den Amaro Montenegro ? Da hatte ich wieder was dazu gelernt! Wirklich lecker! )

Jedenfalls hat mir der BtmV – ein Italiener – gesagt, dass er das Wetter in Deutschland sehr lieben würde. Warum das denn, um alles in der Welt? Nun, es wäre so unglaublich abwechslungsreich.

Und dann zählte er auf:

  • Aprilschauer
  • Regen
  • Güsse
  • Schauer
  • Dauerregen
  • Sommerregen
  • Platzregen
  • Nieselregen
  • Landregen
  • Wolkenbruch
  • Gewitterregen
  • Strichregen
  • Platzregen
  • Regenfall
  • Sprühregen
  • Nebelregen
  • Regenfront
  • Graupelregen
  • Hagelschauer
  • Schneeregen
  • Frühlingsregen

Und manchmal alles nacheinander, das ist dann noch viel besser. Und dann so laaaaaange. Wir haben beide sehr gelacht.
Und dennoch: Es gibt auch den Regenbogen – und der ist schön.

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Alles Wurst

Das war dann ja – der Eurovision Songcontest – eine echte Sternstunde. Selten so gelacht. Aber lachen ist ja gesund.

Jedenfalls ist es doch ziemlich erheiternd, dass das zunehmend atheistische, vegetarische und vegane europäische Volk ausgerechnet einen Interpreten/ eine Interpretin wählt, die
a) eine/r Jesus-Darstellung nachahmt/ nachempfunden ist
und
b) Wurst ist, pardon heißt, ihren Nachnamen so benennt.

Kann uns das – oder soll uns das sogar – etwas sagen?

Wir sehn uns im Kino!
Ihre Evita Nagelholz (zum Fressen gern)

Glück Auf!

von sspicy5 Veröffentlicht in Festivals Verschlagwortet mit

Freßchen II

Wie fange ich mal an? Ein, naja, glibberiges Thema, das mit der Ananas.

Aber: Es muss sein, dient es doch einem guten Zweck, einem Gewinn für alle Beteiligten.

Als ich neulich im Kino war, gab es den Trailer zu „Einmal Hans mit scharfer Soße“. Und für mich als bekennende Ananas-Liebhaberin ab 1:37 eine Offenbarung: „Gib ihm Ananas, täglich Ananas“ heißt es da. Warum? Nun, eine der Heldinnen will es „ihm nicht mehr mit dem Mund machen“ weil „Sperma ist eklig, total eklig“ sagt sie.

Aber: Die Königin der Früchte kann helfen. Warum? Tatsächlich enthält das goldene Wunder jede Menge eiweißspaltende Enzyme. Mit anderem Worten: Die Eiweißbombe Sperma wird noch im Bauchraum gewissermaßen aufbereitet und dann ….

Bon Appetit. Und das sage ich ganz vorurteilsfrei, denn konzentrierter als auf diese Weise kann Eiweiß kaum noch genossen werden. Außerdem enthält der Saft des Lebens noch so eine Art Verjüngungsmittelchen, das die Zellalterung stoppt. Ich wußte schon mal wie es heißt. Fällt mir wieder ein, dann mehr davon.

Jedenfalls von mir noch ein Tipp: Wenn es so eklig sein soll, etwas in die eine Öffnung zu führen, dann ist es in einer anderen Öffnung doch eigentlich genauso eklig, oder? Daher: Finger weg von diesem „ihm“, dessen Sperma so eklig sein soll. Denn der ist dann auf alle Fälle der Falsche.

Na gut, meine Meinung.

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Freßchen I

Vom wichtigsten Berater in allen Lebenslagen allein gelassen, genauer: versetzt, wahrscheinlicher: verlassen worden, nehme ich die Geschichte mit den Zombies und den Veganern eben allein in Angriff.

Und die geht so – und erklärt endlich, woher die Zombies eigentlich kommen:
Es wird gesagt, dass für die Gemüseconnaisseure (= Veganer) ein Mensch – Überraschung!!! – vegan ist. Dass da rotes Blut durch die Adern fließt, ist in ihrem Wertesystem irrelevant.

Kurz und knapp bedeutet es, dass wir bei der nächsten Hungersnot unglaublich aufpassen müssen. Überlebens-Regeln können wir dann aus dem Klassiker „Zombieland“ entleihen. Denn hungrige Veganer werden auf der Suche nach Freßchen ihre an Karotten geschärften Zähne vollkommen pc in unser ach so „veganes“ Fleisch hauen.

Satt zu futtern. Denn von „uns“ gibt es 7x 1000 Millionen.

Wohl bekomms!

Wir sehn uns im Kino!

Glück Auf!

Mal ohne nackte Kerle

Abenteuerlustig wie gewohnt habe ich auch in diesem Jahr die weite Anreise auf mich genommen, um beim European Media Art Festival dabei sein zu können. Was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Wenn heute abend die Preise vergeben sind und das BEST of EMAf-Programm gelaufen ist, können sich die Synapsen für ein Jahr ausruhen.

Doch halt!

Dieses Jahr war es ein klein wenig anders. Neben all den Diskussionen um die unabänderliche Überwachungs-Situation, (früher, vor dem global village waren es die Nachbarn) gab es Überraschendes. Da war dieses – ich sage mal – nette Projekt „BYOB – Bring Your Own Beamer“. Beim Start noch im Cafe Spitzboden in der Lagerhalle untergebracht, zog es die Aktiven angesichts des wohlig-molligen Klimas alsbald hinaus an die Luft. Schnell war die Kunsthalle Dominikanerkirche als Projektionsfläche ausgemacht. Wie schön. Dass dann aus umliegenden Häusern die Nachbarschaft aus ihren in 3. Etage gelegenen Wohnungen mitmachte, brachte einen zusätzlichen Reiz: Höhere Projektionen hat man in Osnabrück wohl kaum gesehen. (Foto: Fassadenprojektion Schloss Moers)

Es kam noch besser! Weil: Anders!

Am Samstag fand dann im Haus der Jugend die Festival-Performance zur attraktivsten Zeit statt. Tja, was gab es da in früheren Jahren schon zu sehen: Nackte Männer, die sich lange Nadeln in was auch immer für entlegene Körperteile gesteckt hatten und … ah, ich vergesse das mal lieber.

Diesjährig wurde es kontemplativ. Very nice. Wirklich. Mit „The Diamond Road Show“ hatten die Festival-Macher ein echtes Sahnestückchen gebucht. Und das allerbeste: Die an Flicker und Flacker und schnell-was-checken-gewöhnten Zuschauer im übervoll besetzten Saal blieben entspannt sitzen, hörten zu, sahen zu, klatschten begeistert, blieben bis nach dem Schluss, um sich die experimentelle Trickfilmästhetik produzierende Bildmaschine anzusehen.

Perfekt!

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!