Fast geschafft!

Nur noch wenige Stunden, dann ist auch in Deutschland das Jahr 2015 angebrochen.

In diesem Sinne allen, die ich lieb habe und die mir wertvoll sind und die weit weg sind und ganz nah sind – eben einfach an alle:

Guten Rutsch ihr Süßen! 

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

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Volle Dröhnung

Es duftet, zwingt die Nase zum Schnüffeln, schmeckt würzig und löst (Geschmacks-)Explosionen aus – was ist das?

Der Autor und Illustrator Ingo Siegner nennt es: „Gras“.

Welches Gras könnte damit um alles in der Welt gemeint sein?

Feuergras, sagt der Erfinder. Doch im Ernst: Welcher Ü-15er (oder Ü-12er?) denkt dabei wohl an irgendwelches Wiesen-Gras jenseits von Cannabis, Hanf etc.?

Tja, und genau da beginnt die – nennen wir es – Perfidie. Denn dieses so blumig umschriebene Gras – genauer Gras, das den Feuerdrachen so richtig Feuer macht – kommt dank seiner als belebend (süchtig machend) beschriebenen Wirkung schon sehr zweideutig daher. Und dürfte einen interessanten Nebeneffekt haben. Denn die lieben Kleinen, die sich diesen Film („Der kleine Drache Kokosnuss“) ansehen, haben ab jetzt und für alle Zeiten im Zusammenhang mit dem Wort „Gras“ vermutlich immer etwas würzig duftendes, aromatisches, alle Sinne anregendes vor Augen/ im Hirn – statt dem grünen Gras auf der Wiese oder Weide.

Clever? Mir scheint: So wird den Kiddies gleich bei der Entwicklung des „richtigen“ Geschmacks geholfen …  (Was bin ich doch nur für eine böse Zynikerin … Oder: Sehe ich etwa das Gras wachsen?)

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Liebe ist die Antwort

Alles klar. Hier ganz schnell, quick, quick: Wenn jemand wirklich in den deutschen Weihnachts-Beziehungsfilm „Alles ist Liebe“ gehen sollt, könnte er eine Überraschung erleben.

Mit dabei ist Christian Ulmen, der schon manches Filmwerk verschönte. Hier gibt er einen einfühlsamen Schwulen. So weit so gut. Was aber ein wirklich netter (Regie-?)Einfall ist: Ulmen spricht wie Heinz Erhardt, eine Ikone der deutschen Unterhaltungsindustrie aus Vor-Internet-Zeiten.

Da Ulmen auch als Satiriker arbeitet, dieses Tun also kaum zufällig ist (was in einer Film-Produktion ist schon zufällig?), fragt sich, was er sich dabei gedacht haben mag (ich unterstelle, es war sein Beitrag).

Nun, irgendwann kommt die Erleuchtung.

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

von sspicy5 Veröffentlicht in Filme

Voll am ARSCH…

… oder voller Arsch?

Wer weiß es schon genau.

Jedenfalls drängt sich mir die pragmatische Frage auf: Wie schläft Frau kadARSCHian? Auf dem Rücken? Eher seltener. Im Stehen? Auf der Seite, dem Bauch? Oder schnallt sie sich ihr opulentes Hinter-Teil einfach des abends ab?

Fragen, die wohl wieder mal unbeantwortet bleiben werden.

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Shoppst Du schon…

… oder kaufst Du noch?

Das ist die alles entscheidende Frage.

Weil: Neulich ertappe ich mich dabei, dass ich im Ladengeschäft sage: „Das nehme ich mit.“

Angesichts der Tatsache, dass man mit dem Stück der Wahl ja noch zur Kasse und dort Geld abgeben (= bezahlen) muß, eigentlich eine komische Formulierung, das „ich nehme das mit“.

Denn das bedeutet, ich nehme den Kram unter den Arm und spaziere aus dem Geschäft. Wäre das ein Zirkus: Gellende Sirene am Ausgang, Ladendetektiv, Polizei, Ladenverbot, Strafzahlung und was sonst noch so anfallen würde.

Und doch hat sich dieses „ich nehme das mit“ komplett in den Sprachgebrauch eingeschlichen.

Mein Verdacht: Mit diesem netten Euphemismus des „mal eben mitnehmens“ will uns die Geschäftswelt – denn nur  dort kann diese schwurbelige Formulierung eigentlich ihren Ursprung haben – Glauben machen, dass Ware haben – ohne Folgen & Konsequenzen = Geld weg – möglich ist.

Ich jedenfalls werde ab jetzt zur Sprachpuristin. Ab sofort konditioniere ich mich so, dass ich sage: „Ich kaufe das.“ Kling auch viel präziser.

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Re-Inkarniert?

Ist Dieter Nuhr etwa Martin Luther?

Stur genug scheint er ja zu sein, wenn man sich die aktuellen Ereignisse in seinem Leben anschaut. (Einfach bei der Suchmaschine des Vertrauens „Dieter Nuhr“ eingeben – lohnt sich!)

Ich gestehe, er ist schon länger mein Held (Nuhr), weil: Die Stimme, der Klang, die Intonation, der Style – vor allem aber: Die Intelligenz, Bildung – und: Er bringt mich zum Lachen. Und: Stur ist er auch. Also alles bestens. Danke!

Wir sehn uns im Kino!

Glück Auf!

Von düsteren Mächten wundersam geborgen

Ok, eigentlich heißt dieser Spruch anders. Aber: Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es manchmal genau so geht.

Beispiel? Hier ist es, dieses Mal aufbereitet in einem Film, der direkt dem Herz der schwarzen Romantik entsprungen zu sein scheint. Dabei ist etliches historisch verbürgt, was die Geschichte um so interessanter gestaltet.

Es geht um Vlad III. Drăculea, Beiname Tepes (Pfähler). Es geht um seinen beispiellosen Einsatz gegen die Eroberungstrategien des Osmanischen Reiches. Als Kind selber ein Opfer dieser Politik des türkischen Großreiches, wehrt er sich vehement gegen deren Rekrutierung ihrer Elite-Soldaten, den Janitscharen.

„…. das Aushebungsverfahren der Truppe dar. Seit 1438 wurden die Janitscharen durch die sog. Knabenlese (devşirme) rekrutiert. Daher setzte sich die Einheit aus Christenknaben zusammen, die aus den europäischen Gebieten des Reiches stammten. In früher Kindheit waren sie ihren Eltern weggenommen, türkisch erzogen und islamisiert worden. …“ http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_kri/Janitscharen_de.php

Einige der grauenvollen Details führt akribisch recherchiert „Dracula Untold“ vor. Sensiblen Seelen zur Erinnerung sei gesagt, dass es in früheren Zeiten deutlich drastischer zuging. Ein bisschen Auspeitschen, ein wenig Folter – und fertig ist der vom Christenkind Umgepolte zum Gotteskrieger geworden, der seine „eigenen Leute“ töten wird.

Soweit die harsche Seite des Horror(-Films). Die licht-romantische Seite zeigt eine Figur, die aus unabwendbarem Sachzwang heraus sich selbst aufgibt, um ein anderer zu werden.

Und ganz nebenbei – so der Film – einen „Brutalo“, der ein Gedicht über die Sehnsucht einer Seele rezitiert, die sich nach einer anderen verzehrt.

Und schon sind wir bei den Seelenpartnern:
„Seelen finden sich“
„Die andere Liebe“

Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!

Warum?

Wir sind anscheinend dabei. Ab demnächst heißt es: Hermaphroditen an die Front!

Weil:

Phthalate

machen uns zu Unisex.

Wie es dann mit der Reproduktion klappen könnte? Naja, beim Regenwurm geht es ja auch.

Ansonsten machen das dann die Labore und die Reagenzgläser. Sie wissen schon: Klonen, Klonen, Klonen – ist doch auch schön. Monsanto macht das schon. Und endlich sind wir alle gleich – bis auf die „gleicheren“.

Für mehr Infos:

http://medicalxpress.com/news/2014-08-testosterone-tied-endocrine-disrupting-chemical-exposure.html

und mehr davon: http://www.counselheal.com/search?q=Phthalate&x=0&y=0

Wir sehn uns im Kino!

Glück Auf!