Nur mal kurz gefragt: Weiß eigentlich jemand, wo in diesem Jahr diese vielen schönen Frauenbeine herkommen? Egal welchen Alters, welcher Farbe oder Form – einfach grandios, Mädels, was ihr draufhabt!
Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!
Nur mal kurz gefragt: Weiß eigentlich jemand, wo in diesem Jahr diese vielen schönen Frauenbeine herkommen? Egal welchen Alters, welcher Farbe oder Form – einfach grandios, Mädels, was ihr draufhabt!
Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!
Während an den Universitäten ein bizarrer Wettlauf zum Thema „Wie mache ich mich – dank stetig fließender Fördergelder ganz locker zu bewältigen – lächerlich und richte dabei noch maximalen Schaden an?“ stattfindet, ist auf anderen Ebenen der Realität ein erfreulicher Wandel zu verzeichnen.
Seien wir ehrlich: Natürlich ist „weiblich“ an sich klasse. Ohne „weiblich“ hätten wir null Leben. Aber ist ein Übermaß an weiblich = dunkel, weich, kalt, Ruhe denn wünschenswert. Da muß doch wohl ein korrigierendes Etwas her. Man nennt es „männlich“ = hell, hart, heiß, Aktivität. Es ist die Lehre von Yin und Yang, dem ewigen Wechselspiel von „weiblichen“ und „männlichen“ Eigenschaften, die erst den richtigen Drive bringen.
Und weil eben auf der einen Seite wie verbohrt ausschließlich das weibliche Prinzip als allein selig machendes in den Himmel gelobt wird, kann andererseits etwas wie DMAX existieren – und das sogar gewinnbringend. Auch Frauen (zumindest ich) finden DMAX – eigentlich von Männern für Männer – klasse.
Was das ist? Zuerst mal ist es ein TV-Format (www.dmax.de/empfang) – ein erfolgreiches Format. Folgerichtig gibt es inzwischen das Magazin. Und auf youtube bietet DMAX unter DMAX Motor ganz aktuell alles zu – ja was wohl? Wir sehen, DMAX tummelt sich zu Lande, zu Wasser und in der Luft = ist in den Medien TV, Print und Internet unterwegs.
Der Markt für vermeintlich „männliche“ Themen wie „Mit dem SUV durch Bhutan“ oder „Extremsport“ ist eindeutig da. Besonders erfreulich in der Juni-Ausgabe ist da noch der Hinweis auf ein schweizer Qualitätsprodukt: das Panorama-Messer. (Hat das bisher eigentlich jemand vermisst? Aber schön ist doch, dass es das gibt, gelle?)
In diesem Zusammenhang – wie schaffen wir einen Ausgleich zu dem grassierenden Gender-Wahnsinn – kann denn auch das Angebot für den „Hornbach-Hammer aus Panzerstahl“ verstanden werden. Ich glaube sogar, dass ich mir den besorge… Ist das jetzt Besorgnis erregend?
Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!
(Hinweis: Das Artikel-Bild zeigt nur einen kleinen Teil des Gedächtniszeltes.)
Beginnen wir mit einem Rätsel: Was ist das? 6 „stehen“ um einen herum und dann liegt der eine am Boden, blutet und ist wenige Stunden später tot. Antwort: Der „Todesfall“ Jonny K.
Dieser „Todesfall“ hatte mich – wie viele viele andere – sehr sehr nachdenklich werden lassen. Ein deutsches Opfer? Ja und nein. Jonny K. hat thailändische und deutsche Eltern, war in seiner kurzen Lebenszeit ein typisches Kind des multi-nationalen Berlins.
Inzwischen sind etliche Monate ins Land gegangen. Aber am Ort seines „Todesfalls“ steht noch immer ein kleines Zelt (Alexanderplatz, Nähe Rotes Rathaus, gegenüber Eisdiele) zum Gedenken an Jonny K. Passanten halten kurz für eine Andacht oder fragen andere: Was ist hier geschehen? Schulklassen werden bei ihrem obligatorischen Berlin-Ausflug zum Alexander-Platz und dem Roten Rathaus geführt. Dort stehen sie, machen Fotos auf ihren Handys, verteilen diese in socials medias.
Ein Verein wurde gegründet: i am jonny.
Wie tief dieser „Todesfall“ auch die Einwohner Berlins berührt hat, zeigt eine kleine Beobachtung: In Berlin – mehr noch als andernorts – gibt es Menschen, die ihren Lebensunterhalt durch Flaschen sammeln sichern. An diesem Tag sah ich an diesem Mahnmal zwei Teenies mit ihren gesammelten Flaschen. Die stellten dort eine Kerze auf = dem Gegenwert von drei per Hand aus Containern gesuchten Flaschen…
Wir sehen: Dieser „Todesfall“ ist der ultimative Marketing-Super-Gau für die Stadt Berlin.
Und ich: Tja, gerade noch pulsiert das Leben und alles ist licht und warm und im Bruchteil einer Sekunde ist da NICHTS mehr – mir sind Tränen in die Augen geschossen, obwohl ich ja wusste, dass an dieser Stelle ein Mensch zu Tode getreten wurde. Noch immer ist diese Gewalt so unglaublich präsent, was zu der Frage führt: Kann Gewalt so etwas wie eine Aura hinterlassen?
Laßt uns lieber ins Kino gehen, da ist alles nur virtuell.
Glück Auf!
Steile These, die aber durch nachstehendes Jim Carrey-Zitat untermauert wird:
„Was zählt, ist nicht die Länge des Zauberstabs, sondern der Zauber im Stab.“
Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!
Es war ein nahezu perfekter Tag, der Japan-Tag in Düsseldorf . Und er endete mit einem fulminanten Feuerwerk, das leider ohne mich abgefackelt wurde. Denn zu dem Zeitpunkt war ich wegen der fehlenden Zugverbindung leider schon weg.
Dazwischen gab es eine wirklich unglaubliche Erfahrung. Und die ging so: Im Zug nach D’dorf wurde es schon früh am morgen (vor 8:00 Uhr) wirklich eng. Wer hätte gedacht, dass es den Japan-Fan so zeitig aus den Federn treiben würde. Ich jedenfalls nicht.
Aber weiter: Während ich meinem Nickerchen nachgehe, füllt sich das Zug-Abteil. Denn als ich die Augen öffne, glaube ich zu träumen: Rund um mich Manga-Figuren ohne Ende. Manche attraktiv (Mädel aller Klassen in Schul-Uniformen), manche gruselig (Kämpfer mit Atemschutzmasken und Tarnwesten, Monster) manches witzig (eine kleines Schwein im Bollerwagen mit Manga-Figuren-Begleiter). Invasion in Düsseldorf? Nein. Die Manga-Anime-Szene trifft sich dort sowieso fast jeden Samstag, da ist so ein Japan-Tag dann das mindeste, was muß. (Haben Sie das gewußt?)
Blaue, grüne, gelbe Haare. Ein Samurai-Heerlager vor der Westfälischen Landesregierung. Ein Street-Soccer-Turnier auf dem Rasen nebenan. Taiko-Trommeln, japanische Experimentalfilme und so weiter und so fort
Und Menschen, Menschen, Menschen (vergleichbar einem letzten Tag bei der documenta in Kassel, fast wie auf der A 40 bei RUHR 2010) – die meisten in Manga-Kostümen. Grund daür: Ein Cosplay-Wettbewerb. Was Cosplay ist? Hier die Lösung. (Es war nur viel viel viel voller, als auf diesem Clip zu sehen.)
Wer mehr wissen will, guckt hier. Und hier (die Taiko-Einlage der Kids ist deutlich besser)
Das war doch bisher alles an mir vorbei gegangen. Wieder was dazu gelernt (wie gesagt, ein eigentlich wunderbarer Tag). Und so kam es, dass ich vom Düsseldorfer Hauptbahnhof aus in einem lebenden Manga-Treck zum Rheinufer wanderte. Und es gab kein Erbarmen. Wer glaubte, er könnte ohne diese Figuren weitergehen, wurde am Samstag, 25. Mai 2013 eines besseren belehrt. Die Stadt war überflutet, dieses Mal mit Manga-Kreaturen.
Und sie kauften und kauften und kauften. Vor der Noodle Soup Bar (mit frischen Ramen = Nudeln direkt auf Sapporo/ Japan) bildeten sich mittags um 12:00 Uhr zwei 10-Meter-Schlangen in der Hoffnung auf einen der wenigen Plätze. Beim Friseur Guecca (10% für Neukunden) in der Immermannstraße brummte das Geschäft. Und wer seinen Verstand tagsüber versaufend in einem der zahllosen Altstadt-Kneipen saß, dachte vielleicht an Halluzinationen: Oder wann ist Ihnen schon mal ein voll ausgerüsteter Samurai-Krieger vor die Augen gekommen, derweil Mädchen niedlich kichern und König Alkohol sie küßt)?
Wir sehn uns im Kino! (Und vielleicht erzähle ich demnächst, warum es eben kein perfekter Tag war.)
Glück Auf!
Das war jetzt aber wirklich voll süß. Da war doch neulich in einer größeren deutschen Tageszeitung der Leserbrief eines engagierten Herrn abgedruckt, der sich zum Thema „Alkoholismus“ äußerte.
Diesem war zu entnehmen, dass Alkoholiker von Geburt an krank seien, da eine „genetische Variante“ sie dazu verurteile – wie auch Asiaten, Indianer etc. pp.
Das mag so stehen bleiben.
(Dass es diesen Brief gab, muß jetzt einfach geglaubt werden. Wer mich kennt, weiß, dass „Wahrhaftigkeit“ mein persönliches Programm ist, auch wenn sie mir scheinbar zu schaden scheint. Aber das ist eine andere Geschichte.)
Wenn es also wirklich so ist, dass Gene unter anderem das Verhalten von Menschen steuern, ja dann, dann könnten an den Thesen eines Thilo Sarrazin ja doch was dran sein, richtig? In der Debatte um sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ (das ich nicht gelesen habe, die Debatte darum jedoch mit großem Vergnügen verfolgt) hieß es doch immer „Gene“ kann es nicht geben. Da fragt man sich natürlich schon, was die Gentiker eigentlich den ganzen lieben langen Tag in ihren Laboren so machen. Und der „Genetische Code“ des Menschen, den sie dechiffriert haben wollen – alles eine Erfindung?
Und so kommt diese Meldung denn auch wie bestellt: Der Ratgeber „Genetic Balance“ – abnehmen im Einklang mit den Genen.
Köstlich.
Wir sehn uns im Kino.
Glück Auf!
Verbrennt die Hexe – das war gestern. Seit einiger Zeit hat die Spezies mit den besonderen Fähigkeiten einen anderen Auftrag. Ihre literarische Vertreterin Rachel Morgan jedenfalls hat in der gleichnamigen Erfolgs-Serie der Autorin Kim Harrison einen Auftrag, dem sie unmöglich entkommen kann.
Es geht blutig los und bleibt auch so. Die im deutschen dem „Blut“ gewidmeten Titel hat Harrison im Original thematisch gänzlich anders ausgerichtet. Sie hat die opulente Serie (jeder Band knapp 600 Seiten!) um die unerschrockene Rothaarige in Anlehnung an Filme von Clint Eastwood getitelt. Im Detail läßt sich das im Wikipedia-Eintrag (.s.o.) zu Kim Harrison nachlesen.
Was mich fasziniert, wirklich fasziniert, ist die mäandernde Reise, auf die Rachel Morgan geschickt wird und wie sich dieser zunehmend verwegenere Prozess gestaltet. Man muß vorne, d.h. mit dem ersten Band anfangen. Ansonsten ist das Lesevergnügen ein klein wenig getrübt. Denn Harrison verzichtet dankenswerter weise auf langatmige Wiederholungen der in den vorigen Bänden aufgeführten Ereignisse. Was für Fans egal welcher Serien immer öde und quälend ist.
Wer also mal länger beschäftigt werden will, geht in die Bücherei seines Vertrauens und besorgt sich genau diese Bände in genau dieser Reihenfolge:
Blutspur (2006) | Blutspiel (2007) | Blutjagd (2008) | Blutpakt (2008) | Blutlied (2009) | Blutnacht (2009) | Blutkind (2010) | Bluteid (2010) | Blutdämon (2011) | Blutsbande (2012) | Blutschwur (2013)
Fürwahr – warum ich überhaupt in diesem Moment meines Lebens auf die Odyssee einer Hexe und ihrer Gefährten eingehe, liegt am aktuellen Kinogeschehen. In Kürze wird uns mit „Hänsel & Gretel – Hexenjäger“ die splatterreiche Fortsetzung der märchenhaften Geschichte um die magische Figur der Hexe aus der umgekehrten klassischen Perspektive erzählt. Denn 15 Jahre „danach“ haben sich die einstmaligen Opfer, also Hänsel & Gretel, zu gnadenlosen und – man muß es sagen – rachsüchtigen Jägern gemausert haben. Doch dann werden sie, Hexe sei Dank, erneut zum filmreifen Opfer gewendet.
Wie gesagt: Verbrennt die Hexe (darf so was pc-freies wirklich in deutschen Kinos vorgeführt werden? Rätselhaft.)
Wir sehn uns im Kino!
Glück Auf!
Seit dem 3. Dezember 2012 präsentiert der filmclub münster in Kooperation mit der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V. zum ersten Mal die ‚Indischen Filmtage Münster‘ (bis zum 16. Januar 2013).
Kino Schloßtheater, Melchersstraße 81, 48149 Münster
Veranstalter: filmclub münster in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Indischen Gesellschaft Münster
Beginn pünktlich! Kein Vorgrogramm!
Eintritt: 6 €/ 4 € mit filmclub-Karte/ Überlängenzuschlag 2 € (ab 130 min)
Kartenreservierung: 0251-22579
Mehr infos unter: www.muenster.org/filmwerkstatt/filmclub
Fon: 0251 230 36 21
Fax: 0251 230 36 09
email: film@muenster.de
Internet: www.filmwerkstatt.muenster.de
Soweit das Organisatorische.
Wer jetzt mehr wissen möchte, kann sich an nachstehenden Infos schlau lesen.
Mi. 2.01. 17:30 Uhr
„Rockstar“ (OmeU)
Janardan Jakhar, ein junger Musiker aus Delhi, hat einen Traum: er möchte ein großer Rockstar wie Jim Morrison werden. Leider kann er für seine Kompositionen kein Publikum begeistern. Da gibt ihm ein Bekannter den Tipp, dass alle echten Stars eines gemeinsam haben: Alle haben ein dramatisches Leben und – ganz wichtig – sie haben gelitten. So kommt JJ auf die Idee sich vom hübschesten Mädchen der Schule, Heer, das Herz brechen zu lassen. Sie eignet sich perfekt für seinen Plan, denn sie ist nicht nur wunderschön, sondern soll auch bald verheiratet werden.
Mo. 7.01. 20:30 Uhr
„Dabangg 2“ (OmeU)
Chulbul Pandey (Bollywood-Superstar bad boy Salman Khan ) ist ein „Badass Robin Hood“, was im Klartext bedeutet, dass der Polizist mit ganz eigenem Sinn für Gerechtigkeit die Schurken vermöbelt und dann gerne etwas von der Beute für sich selbst abzweigt. Nun wird er nach Lucknow versetzt, wo er sich bald mit dem lokalen Gangsterboss, einem einflussreichen Politiker, anlegt.
Mi. 09.01. 17:00 Uhr
„Bollywood – Die größte Liebesgeschichte aller Zeiten“ (OmdU)
Nicht so sehr wie eine Dokumentation, sondern vielmehr wie ein Werbefilm in Spielfilmlänge kommt „Bollywood – The Greatest Love Story Ever Told” daher. Filmausschnitte aus dem Jahr 2011 werden bunt gemischt mit ikonischen Momenten aus den Anfängen des Hindi-Kinos. Gefeiert wird eine Filmwelt, die es jetzt kaum noch gibt. Denn: Kein Filmmarkt entwickelt sich rasanter und atemberaubender als der indische – und das ist auch gut so.
Mi. 09.01. 19:00 Uhr
„Gandu“ (Der Wichser) (OmdU)
Gandu (zu Deutsch: „Wichser”), so wird unser Protagonist genannt, der durch die Straßen des verfallenden Kolkatas (Calcutta) herumstreunt, während seine Mutter sich die Miete „erarbeitet“. Gandu träumt von Sex und einer Karriere als Rapper, während er sich mit seinem einzigen Freund Riksha durch den grauen Alltag schleppt – u. a. mit der Hilfe von bewusstseinserweiternden Drogen. In Indien ist der bengalische Film wegen seiner expliziten Darstellung von Sexualität ein Skandal und bis heute nie in den Kinos erschienen. Er wird das wohl auch nicht in nächster Zukunft, denn eine zensierte Fassung ist für den Regisseur keine Option: „Dann würden ungefähr drei Szenen übrigbleiben…”
Mo. 14.01. 21:00 Uhr
„Prague“ (OmeU)
Der indische Architekt Chandan reist mit seinem Freund Gulshan für ein Projekt nach Prag, wo er die Bekanntschaft von Elena macht, einem Gipsy-Mädchen. Sie wird nzu Chandans großer Liebe und inspiriert ihn, ein Monument zu erschaffen, das der von den Nazis ermordeten Roma und Sinti gedenken soll. Dabei hat Chandan das Gefühl, Elena nicht trauen zu können. – Der Horrorfilm „Prague” ist ein Beispiel für die Welle neuer indischer Independentfilme, die sich in den letzten Jahren abseits von Bollywood etabliert haben und formell stark vom indischen Erfolgs-Kino unterscheiden.
Mi. 16.01. 17:30 Uhr
„Zindagi Na Milegi Dobara“ (Man lebt nur einmal) (DF)
Es soll ein Junggesellenabschied der Superlative werden. Der künftige Bräutigam Kabir will mit seinen zwei besten Freunden Arjun und Imran endlich die gemeinsame Traumreise nach Spanien antreten, von der sie immer gesprochen haben. Jeder von ihnen plant einen Teil des Aufenthalts, inklusive eines zunächst geheim gehaltenen Extremsports, bei dem keiner kneifen darf….. – „Zindagi Na Milegi Dobara” ist modernes Wohlfühl-Kino. So hat nur noch eine wirkliche Tanznummer in diesem Film Platz und wird entgegen früherer Konventionen von den Schauspielern selbst eingesungen. Mit Hrithik Roshan
Der Event des Jahres für europäische Filmmacher und alle die dazu gehören findet eigentlich in Berlin statt. Alle zwei Jahre jedoch wandert die Veranstaltung in eine andere europäische Hauptstadt.

In diesem Jahr wird sich die Medienschickeria in Valletta treffen. Dort werden im Mediterranean Conference Centre (MCC) die Europäischen Filmpreise 2012 vergeben.
Am südlichsten Punkt Europas, in Malta, hat es noch immer um die 20 Grad Celsius (plus, versteht sich). Das Meer hat in etwa die gleiche Temperatur – schwimmen ist also durchaus noch möglich.
Aber, was sage ich, ich bin hier, Malta knapp drei Flugstunden entfernt. Doch trotz aller Sehnsucht werde ich nach wie vor den Öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und dem TV im allgemeinen weiterhin aus dem Wege gehen. Soviel Respekt vor sich selber sollte schon sein.
Aber: Es gibt ja das Internet. Und wer statt am Sonntag sich ein Flickwerk von Arte vorsetzen lassen will, kann am Samstag hier gucken.
Wir sehn uns im Kino.
Glück Auf!
Schon lange habe ich mich gefragt, wieso ein Land mit 2 Billionen Euro (?) Schulden auf den internationalen Geldmärkten noch immer Geld (= neue Schulden) aufnehmen kann.
Jetzt ist dieses Rätsel gelöst.
Wir sind REICH!
4,81 Billionen Euro haben „wir“ (= die Deutschen) gebunkert. In der Tat: Wir sind die wahren Eichhörnchen! Und wo so viele pekuniäre Sicherheiten im Hintergrund stehen, da bekommt man natürlich Kredit. Was wir dafür zahlen? Wer weiß – Sie jedenfalls sind unwissend und ich sowieso.
Da kann unsere Regierung natürlich die eine oder andere Milliarde souverän in der Gegend verteilen. Sieht doch immer gut aus. Bis zur Ausschöpfung des Kreditrahmens (4,81 Billionen) ist ja noch ein wenig Zeit. Nutzen wir sie! Denn: Was weg ist, ist WEG!
Wir sehn uns im Kino
Glück Auf!